Gender-Mainstreaming

Im Mai 2014 sind gleich zwei wichtige Entscheidungen gefallen, die die Genderdebatte beflügeln werden, zumindest könnte und sollte das so sein.

Zum Einen fällte das Berliner Verwaltungsgericht ein Urteil, dessen Umstände fast schon lustig waren. Ausgerechnet unsere ehemalige Familien- und Frauenministerin Schröder hat bei der Besetzung dreier wichtiger Posten – dem des Pressesprechers, dem des Staatssekretärs und dem des Beauftragten für Fälle sexuellen Kindesmissbrauchs – den üblichen Verwaltungsweg umgangen und drei Männer ihres Vertrauens eingestellt ohne die Frauenbeauftragte in die Entscheidung mit einzubeziehen. Dies war nicht rechtens, so entschied das Gericht, denn die Frauenbeauftragte muss in den Entscheidungsprozess mit eingebunden werden.

Zum Andern gewann am 10. Mai 2014 Conchita Wurst den Eurovision Songcontest. Conchita Wurst bezeichnet sich selbst auf ihrer Internetseite als „Statement für Toleranz“. Geboren wurde sie als Tom Neuwirth und schuf aufgrund ihres langen Kampfes mit Diskriminierung in ihrer Jugend eine Kunstfigur, die wunderschön und weiblich, und dennoch mit dem männlichen Attribut des Vollbartes auftritt.

Sie ist somit die personifizierte Gender-Debatte: Vor allem, weil man nicht weiss, ob man von „ihr“ oder „ihm“ sprechen soll und an dem Punkt klar wird, dass unsere Sprache dem Menschen nicht ausreichend gerecht wird, denn es gibt Menschen, die ohne eindeutige Geschlechtsmerkmale geboren werden oder die sich mit ihrem Geschlecht als „richtige Person im falschen Körper“ fühlen. Ob es nun 1 % an Geburten mit nicht klarem Geschlecht gibt oder 4 % ist letztlich ohne Bedeutung. Von Bedeutung ist, dass es Menschen gibt, die entweder mit dem Zeitpunkt ihrer Geburt nicht eindeutig einem Geschlecht zuzuordnen sind oder sich selbst nicht eindeutig zuordnen können. An Conchita Wurst wird zudem deutlich, wie wichtig es – ob für die Gesellschaft oder für die individuelle Person, sei vorerst dahingestellt – zu sein scheint, einem eindeutigen Geschlecht zuortenbar zu sein und wie sehr die Zugehörigkeit zu einem Geschlecht Ausschlag gibt für die eine oder andere Entscheidung.

Gender-Mainstreaming (Gender als die Bezeichnung vom sozialen Geschlecht im Unterschied zur Bezeichnung „Sex“ von biologischem Geschlecht) möchte die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern in allen Bereichen des gesellschaftlichen und beruflichen Lebens berücksichtigen, um so eine Gleichstellung der Geschlechter zu fördern. Der Begriff ist also nicht mit „Feminismus“ gleichzusetzen, da hier beide Geschlechter beziehungsweise alle Menschen – egal welchen Geschlechts – einbezogen werden sollen.

Die Debatte ist von starker Emotionalität auf allen Seiten begleitet, was zeigt, wie wichtig sie ist. Auch der Sieg von Conchita Wurst spaltet, denn während viele den Sieg als Sieg für Toleranz feiern, kommen auch unzählige Stimmen zu Wort, die diesen Sieg als Beginn des Untergangs Europas bezeichnen.

Der Kampf um eine Chancengerechtigkeit für alle Menschen, unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Hautfarbe und ihrer sexuellen Ausrichtung ist noch lange nicht gewonnen – er ist aber auch noch nicht verloren!

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8 Gedanken zu “Gender-Mainstreaming

  1. Eins kommt mir doch etwas spanisch vor: Das mit dem „sozialen Geschlecht“. Die meisten Menschen sind doch wohl nach wie vor Männer oder Frauen und zwar lange vor der Geburt, genau genommen seit der Zeugung. Mann oder Frau zu sein, ist natürlich ein sehr prägendes Persönlichkeitsmerkmal

    Und dann gibt es auch Menschen, bei denen es irgendwelche Schwierigkeiten gibt. 1-4% kommt mir da allerdings etwas hoch gegriffen vor, weil ich persönlich noch niemandem begegnet bin, der nicht wusste ob er oder sie Mann oder Frau ist.

    Aber kann mir mal bitte erklären, was das mit dem „sozialen Geschlecht“ soll? Das kommt mir einigermaßen bizarr vor. Und dann würde ich auch gerne wissen, inwiefern eine solche Konstruktion irgendjemandem in irgendeiner Weise helfen soll.

    • Ja, aber eben nicht alle – immer wieder gibt es Menschen, die zwar von ihrem biologischen Geschlecht her männlich oder weiblich sind, aber sich so nicht fühlen und massive Probleme damit haben.

      Die Prozentzahl ist nicht zu hoch – man weiss darüber nur wenig, weil dieses Thema nicht sehr im Fokus der Öffentlichkeit steht oder zumindest bisher stand. Die Zahl derer, die im Moment der Geburt so operiert werden, damit sie in eine der beiden Schubladen passen, käme noch dazu.

      Soziales Geschlecht steht eben genau dafür: dass Menschen von ihrem biologischen Geschlecht her weiblich oder männlich sind, von ihrem sozialen Geschlecht her sich aber anders fühlen.

      Die Konstruktion hilft m.E. allein schon dadurch, dass diese Menschen sich innerhalb der Gesellschaft zumindest schon mal benannt fühlen, nicht als „ES“ am Rande der Gesellschaft, sondern als Menschen, die sich zugehörig fühlen können und dürfen!

      • Vielen Dank für Deine Antwort. Soziales Geschlecht ist also ein Begriff, der es Menschen, die Schwierigkeiten mit Ihrer Identität als Mann oder Frau haben, eine gewisse Erleichterung verschaffen soll. Das klingt zunächst einmal einleuchtend.

        Aber beim längeren Nachdenken kommen mir doch viele Fragen:

        1. Wenn Menschen Schwierigkeiten haben, sich mit Ihrem natürlichen Geschlecht zu identifizieren, hat das vielleicht etwas mit der Psyche, mit Gefühlen oder vielleicht auch mit körperlichen Merkmalen zu tun, die vom Normalen abweichen. Aber wo liegt der soziale Bezug?
        2.Ich verstehe, dass z.B. ein Psychotherapeut mit einem solchen Begriff arbeitet. „Soziales Geschlecht“ wäre also, wie Du schreibst, eine Konstruktion, damit sich diese Menschen benannt fühlen. Aber es bleibt trotzdem eine Fiktion. Natürlich kann man mit Fiktionen arbeiten. Wäre es aber aus therapeutischer Sicht nicht besser, die Realität anzuerkennen? Vielen Menschen tut es einfach gut, wenn man ihr Leiden anerkennt. Die Konstruktion eines „Sozialen Geschlechts“, das es nicht gibt, klingt mir eher nach Verdrängung.
        3. Noch weniger verstehe ich, wie man aus einer nicht realen Hilfskonstruktion eine offizielle Politik zimmert, das Gender Mainstreaming. Offenbar wird das sogar inzwischen in Schulen gelehrt. Ich habe gehört, dass in der letzen Zeit in Frankreich viele Eltern dagegen protestiert haben. Ja klar. Mann oder Frau zu sein ist ein wesentlicher Teil der Identität. Mit ausgedachten Konstruktionen kann man Jugendliche, die oft unsicher und auf der Suche sind, leicht verunsichern. Das schadet sicher mehr als es nützt.

        Lange Rede, kurzer Sinn. Fast alle Männer sind Männer, fast alle Frauen sind Frauen. Die Menschen, die damit Schwierigkeiten haben, brauchen sicherlich Hilfe. Wir sollen sie genau so respektieren, wie jeden anderen Menschen. Das ist klar. Aber warum sollten wir die Realität umdefinieren?

  2. Also, das Gebilde ist etwas komplex, denn es geht letztlich nicht nur um eine Benennung oder ein Konstrukt, sondern darum, allen Menschen in ihrer Vielfältigkeit gerecht zu werden. Gender-Mainstreaming bezieht sich in seinem politischen Kontext vor allem auf berufliche Chancengleichheit und möchte sicherstellen, dass zu vergebende Stellen nicht aufgrund von Geschlecht oder sexueller Ausrichtung vergeben werden, sondern aufgrund der beruflichen Qualifikation.
    Mit dem sozialen Geschlecht soll vor allem einfach eine Grundlage geschaffen werden, die dem Rechnung trägt, dass es auch innerhalb der Geschlechter Unterschiede – z.B. hormonelle – gibt, weswegen ein Mann mehr weibliche „Anteile“ haben kann (also nicht das typisch „männliche“ Gehabe als Testosteron-Überschüssiger an den Tag legt, sonder eher musisch begabt ist, insgesamt friedfertiger usw.) oder umgekehrt. Es soll damit klar gemacht werden, dass es mehr gibt, was den Menschen ausmacht also nur reine äußere Geschlechtsmerkmale wie Brust oder Penis.
    Ganz kurz – damit hier keine Missverständnisse aufkommen (was m.E. nämlich eine große Gefahr bei der Debatte ist): Es geht NICHT um GleichMACHEREI, sondern um Chancengleichheit. Männer und Frauen sind unterschiedlich, jeder mit seinen Möglichkeiten und seinen Schwächen und dies ist für das Gleichgewicht der Welt auch wichtig und richtig. Aber die Natur gibt eben zum einen noch mehr Vielfalt vor, der wir auch gerecht werden müssen. Vor allem aber kann es nicht angehen, dass Menschen aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Religion, ihrer Hautfarbe oder ihrer sexuellen Ausrichtung in ihrem beruflichen Werdegang behindert werden. Und hier möchte das Konzept des Gender-Mainstreaming eingreifen / vorbeugen / im Nachhinein korrigieren.
    M.E. will also dieses Konzept nicht die Realität umdefinieren, sondern ihr Rechnung tragen und sie als Realität akzeptieren. So in etwa…

  3. Tut mir leid. Ich finde das alles eher verwirrend als erhellend. Wenn man nun mit sowas für jede Minderheitengruppe anfangen würde… Theorien für Aussiedler, Liberale, Kriminelle, Ungeborene, Studienabbrecher, Katholiken, Wasserscheue, unheilbar Kranke oder Homeschooler?
    Jeder Mensch verdient Respekt und jeder Mensch hat von Natur aus eine unantastbare Würde. Das Christentum hat die schlichte Formel „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst.“ Reicht das nicht aus?
    Mein Verdacht: Wer komplizierte Theorien erfindet, will verwirren oder verdeckt Interessen durchsetzen.

    • Grundsätzlich stimmt das sicher, was du sagst, aber offensichtlich reicht es nicht, da die Chancen nicht gleich sind.
      Die komplizierten Theorien entstehen sicher oft vielleicht nicht, weil bewusst Verwirrung gestiftet werden soll, aber verdeckte und verschiedene Interessen spielen sicher eine Rolle – und dadurch behindern sich die verschiedenen Gruppen dann teilweise selbst, wodurch die Debatte teilweise eine sehr verquere Richtung annimmt…
      Nun ja, wirkliche Gerechtigkeit wird man wahrscheinlich nie erreichen können, aber vielleicht eine Annäherung!

  4. Vielleicht sortieren wir mal ein bisschen die Begriffe und stellen sie in den richtigen Kontext 😉

    Eigentlich ist es gar nicht so verwirrend, man muss sich nur ein bisschen vom alten Bild Mann/Frau und den damit verbundenen Vorstellungen und Erwartungen verabschieden.
    Natürlich gibt es Männer und Frauen (aber auch viele, die keins von beidem sind oder sein wollen) aber was wir damit assoziieren, ist immer noch recht eindimensional.
    Natürlich ist es für das eigene Erleben wichtig, ob man in einem Körper steckt, der theoretisch und praktisch ein Kind gebären kann oder in einem, der ein Kind zeugen kann.
    Aber darüber hinaus gibt es tausend andere Dinge, die auch wichtig für unsere Identitätsbildung sind, Geschlecht ist nur ein Aspekt unter vielen anderen.

    Mir scheint, hier ist nicht so ganz klar, was hinter Begriffen wie „Gender“ oder „Gender Mainstreaming“ oder auch „Konstruktion“ steckt.
    Daher erlaube ich mir mal, ein bisschen dazu zu schreiben. Ich besitze keine Expertise in diesem Gebiet, bin aber mit Soziologinnen und Gender-Forscher/innen befreundet und somit recht nah an der aktuellen Debatte dran.
    Hier also was ich bisher mitgeschnitten und glaube, verstanden zu haben – ohne den Anspruch auf Korrektheit 😉

    Gender (engl.) = kulturelles (a.k.a. soziales, also gesellschaftlich geformtes Geschlecht)
    Das „Soziale Geschlecht“, also Gender, wurde nicht dafür „erfunden“ dass sich Menschen, die Probleme mit ihrer Geschlechts-Identität haben, irgendwie einsortieren können – nein, im Gegenteil.
    Das „Soziale Geschlecht“, also Gender, legt ja gerade die kulturellen Normen fest, von denen dann das „Abweichen“ so schmerzhaft sein kann.
    Gender bezeichnet die Anforderungen/Erwartungen, die eine Gesellschaft an das biologische Geschlecht addressiert. Ein Beispiel:
    Ein Mann kann hier nicht so einfach Kleider tragen, und wenn er es trotzdem tut, verletzt er die Regeln des sozial konstruierten Geschlechtes (Mann=kein Kleid!) und bringt die ebenfalls sozial konstruierte Ordnung (Mann=kein Kleid!) durcheinander.
    Sozial konstruiert deshalb, weil es keine biologischen, sondern rein kulturelle Begründungen dafür gibt, warum Männer keine Kleider tragen sollten.
    Das kann man beliebig auf tausend andere Bereiche des täglichen Lebens übertragen.
    Verwirrung und Leid entsteht dann, wenn man die kulturelle Ordnung, also Gender in diesem Falle, als starre Regel oder Wahrheit betrachtet, von der nicht abgewichen werden darf.
    Das passiert leider sehr oft.

    Sex (engl.) = biologisches Geschlecht.
    Das biologische Geschlecht ist das angeborene „Sex“, Chromosomen, Hormone usw., und es ist überwiegend binär – überwiegend, aber eben nicht absolut, weil:
    Es gibt eben doch etwas uneindeutiges, für das uns noch kein richtig guter Begriff zur Verfügung steht. Und so selten, wie bisher angenommen, ist es auch nicht.
    Wir nennen es bislang Intersexualität.
    Da es ja so binär und entweder/oder in unserer kulturellen Geschlechter-Welt zugeht, können sich solche Menschen logischerweise nicht einfach so eingliedern, man erwartet aber von ihnen, dass sie sich für eins oder das andere entscheiden (oder verfügt einfach über sie, indem man eine OP verordnet) und kann nur schwer oder gar nicht akzeptieren, wenn sie sich gar nicht entscheiden wollen.
    Da finde ich die Frage berechtigt, warum nicht auch die Gesellschaft sich die Frage stellen sollte, warum es eigentlich so wichtig ist, was man nun „ist“ oder nicht. Als gäbe es nichts wichtigeres.

    OB und WARUM manche Menschen, Intersexuelle oder auch Transgender, homo,- oder bisexuelle Menschen einen Leidensdruck fühlen, hängt ganz erheblich von der sie umgebenden Gesellschaft ab und davon, wie stark oder wenig sie diskrimiert werden, als „gestört“ bezeichnet werden oder schlimmeres.

    Zum Begriff der Konstruktion:

    Konstruktion im Zusammenhang mit Gender-Fragen bezeichnet einfach nur Begriffe, mit denen wir die Phänomene beschreiben, die wir erleben.
    Wir konstruieren uns nicht unsere Realität, sondern wir konstruieren Begriffe und Regeln, die uns dabei helfen, die Realität, die wir erleben, zu verarbeiten, zu decodieren, um uns zurecht zu finden.
    Wir alle konstruieren, nicht nur diejenigen, die jenseits der Norm unterwegs sind.
    An die Begriffe haben wir dann jede Menge Erwartungen geknüpft (wir haben konstruiert), und wir machen auch gerne einen Kardinalfehler:
    Wir schliessen zu schnell von den Begriffen (=Konstruktionen) auf die Realität, ohne den tatsächlichen „Reality-Check“ zu machen.
    Sehen wir das Wort „Frau“ oder „Mann“ oder „Lesbe“ oder „Transgender“, dann spult unsere jeweilige Sozialisation sofort einen ganzen Katalog an Eigenschaften, Anforderungen und Erwartungen ab, und wir sortieren die Individuen dann diesem Katalog gemäß ein, statt uns dem Individuum offen und ohne vorgefasste Erwartungen anzunähern.

    Gender Mainstreaming:
    Gender Mainstreaming ist ein Begriff, der im Zuge der politischen Gleichstellung von Frauen eingeführt wurde und meint nichts anderes als GeschlechterGERECHTIGKEIT – hat also überhaupt nichts mit Minoritäten zu tun, weil es ursprünglich auf Frauen bezogen war, und die sind nun mal keine Minorität in der Welt 😉
    Geschlechtergerechtigkeit ist eine politische Forderung nach gleichberechtigter Teilhabe und auch Verpflichtung in allen gesellschaftlichen Bereichen, unabhängig vom Geschlecht (und zwar egal ob sex oder gender).
    Leider wird hier in Deutschland unter dem Begriff „Mainstreaming“ so etwas wie Gleichschaltung oder Gleichmacherei vermutet, was an der unglücklichen Übersetzung liegt.

    Mit Gender Mainstreaming ist nichts anderes gemeint als das Aufheben von bestehenden Diskriminierungen – zu Beginn der Gender-Bewegung bezog sich das eben hauptsächlich auf Frauen, mittlerweile verwendet man allerdings eigentlich nicht mehr den Begriff des Gender-Mainstreaming, sondern spricht von Diversity, was „Vielfalt“ meint und das ganze viel weiter fasst.

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